Die Benefizaktion im Rahmen des 1. Obermain-Marathon 2005 zu Gunsten der
Deutschen Fanconi-Anämie-Hilfe e.V.
Zur Rettung knochenmarkerkrankter Kinder
„Laufen um zu Leben" ist eine Aktion, die im Juli 2003 von Läufern dieser Region ins Leben gerufen wurde. Damals liefen 25 Extremsportler von Coburg durch ganz Bayern, über 400 km bis auf den Gipfel der Zugspitze, um auf die sehr seltene, unheilbare Knochenmarkerkrankung, die Fanconi-Anämie (FA) aufmerksam zu machen, die im Kindesalter ausbricht und meist tödlich endet. Mittlerweile unterstützen Laufbegeisterte an verschiedenen Orten in Deutschland diese Aktion und versuchen dringend benötigte Spendengelder „zu erlaufen", um die medizinische Erforschung dieser Krankheit voranzutreiben und damit den an FA erkrankten Kindern „Hoffnung auf Leben" zu schenken.
„Laufen um zu Leben" Laufen auch Sie mit?
Liebe Lauffreunde, schon bei der Entrichtung Ihrer Teilnehmergebühr, fließen 2,- bzw. 1.- Euro automatisch als Spende in unsere Aktion „Laufen um zu Leben" und weitere Aktionen am Rande der Veranstaltungen laden zum „Helfen" ein.
Was ist FANCONI-ANÄMIE (kurz FA) ?
Fanconi-Anämie ist eine extrem seltene und sehr oft tödlich verlaufende Krankheit, die nicht ansteckend ist und im Kindesalter ausbricht. Diese genetisch bedingte Erkrankung, bei der es zu verschiedenen angeborenen Fehlbildungen kommen kann, ist bis heute unheilbar. Im Alter zwischen 4 und 10 Jahren beginnt das Knochenmark der betroffenen Kinder sich zurückzubilden. Die verheerenden Folgen sind sinkende Blutwerte. Die Kinder leiden zunehmend an Schwäche und Blutungen. Außerdem nimmt die Anfälligkeit für Infektionen drastisch zu. Zusätzlich erkranken viele von ihnen an Leukämie. Nach Knochenmarktransplantationen sterben leider noch immer fast 50 % der Fanconi-Anämie-Kinder an schwerwiegenden Komplikationen. FA-Patienten haben im Vergleich zu gesunden Personen ein zig tausendfach erhöhtes Risiko, an Schleimhautkarzinomen und anderen Krebsformen zu erkranken. Die medizinischen Möglichkeiten haben bis jetzt nur lebensverlängernde Wirkung. Nur sehr, sehr wenige der erkrankten Kinder erreichen leider ihre Volljährigkeit. Manche der FA-Kinder mussten bei fortschreitendem Markversagen schon mehr als 300 400 Bluttransfusionen im Laufe ihres „kleinen" Lebens erhalten.